KÖLN BRAUCHT EIN DRITTES FRAUENHAUS
Und wir brauchen Ihre Unterstützung!
Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen der Autonomen Kölner Frauenhäuser,
die Gewalt gegen Frauen in Köln nimmt immer weiter zu. Nach wie vor erleiden viele Frauen und Kinder aus allen sozialen Schichten massive Gewalt, werden verfolgt und bedroht. Sie sind auf einen Frauenhausplatz dringend angewiesen. Die Millionenstadt Köln hat jedoch nur zwei Frauenschutzhäuser, die fast immer voll belegt sind. Jeden Tag müssen 3 bis 5 schutzsuchende Frauen mit ihren Kindern abgewiesen werden.
Zudem sind beide Häuser nicht barrierefrei, was die baulichen Gegebenheiten auch nicht zulassen, so dass Frauen und Kinder mit Beeinträchtigungen in Köln keinen Frauenhausplatz bekommen können. Das können wir so nicht länger hinnehmen!
Köln braucht dringend ein drittes, barrierefreies Frauenhaus!
Die Landesregierung sieht den Bedarf und hat bereits die Zusage für eine Teilfinanzierung gemacht. Die Stadt Köln weigert sich bisher, die Restkostenfinanzierung zu gewährleisten und bedroht damit die dringend notwendige Gründung eines 3. Frauenhauses in Köln.
Wir möchten Sie bitten, uns mit diesem Anliegen zu unterstützen. Wenn Sie eine Möglichkeit haben, die Forderung nach einem dritten Frauenhaus in Köln in die Öffentlichkeit zu tragen, könnten Sie uns damit sehr helfen.
Hier finden Sie auch eine Unterschriftenliste als download, es wäre toll, wenn Sie sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis ausfüllen lassen und uns zurückschicken.
Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Mit feministischen Grüßen
die Mitarbeiterinnen der Kölner Autonomen Frauenhäuser
Kinder haben was zu sagen – Weltkindertag am 18.09.2011
Unter dem Motto “Kinder haben was zu sagen” fand in diesem Jahr der Weltkindertag in Köln statt.
An unserem diesjährigen Informationsstand hatten die Kinder die Möglichkeit “was zu sagen”. Verkleidet als Königin oder König und dann natürlich auf einem “Thron” sitzend konnten sie ihre Wünsche äußern.
“Frieden auf der Welt; ich möchte mal wieder gut schlafen; genug Bananen – die esse ich so gern” – diese Aussagen spiegeln die Bandbreite der Wünsche wieder.
Den Kindern hat es Spaß gemacht und wir konnten gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um an unserem Stand auf die Situation von Mädchen und Jungen im Frauenhaus aufmerksam zu machen. Und nach einem regnerischen Aufbau hat sogar das Wetter mitgespielt.
Womens run 2011 in Köln – Laufen für die Frauenhäuser
6.787 Frauen starteten am Tanzbrunnen in Köln am 13.08.2011 zum Reebok Women’s Run und genossen die fröhliche Atmosphäre des Kölner Laufes am Rheinufer. Die Kölner Frauenhäuser waren dieses Jahr zum 2. Mal Charity Partnerinnen des Women`s Run in Köln und freuen sich über die finanzielle Unterstützung!
Herzlichen Dank an alle Läuferinnen, Veranstalter/innen und Unterstützer/innen des diesjährigen Women`s Run!
Women`s Run 2011 in Köln
Laufen für die Frauenhäuser
Am 13. August 2011
“Laufen, lachen und relaxen“ ist das Motto des Women`s Run. Das können leider nicht alle Frauen. Wir machen Frauen stark! Der Women’s Run macht sie stärker! Mit diesem Slogan unterstützt daher der Women´s Run auch 2011 wieder von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder.
Die Kölner Frauenhäuser sind dieses Jahr zum 2. Mal Charity Partnerinnen des Women`s Run in Köln. Im letzten Jahr sind über 5.000 Frauen an den Start gegangen – viele der Teilnehmerinnen haben zusätzlich zu ihrem Startgeld für die Kölner Frauenhäuser gespendet und sich am Infostand informiert. Für die Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen war es eine tolle Erfahrung, dass sich hier Sport und soziales Engagement verknüpft haben. Neben der finanziellen Unterstützung gab es Sachspenden, die den Bewohnerinnen der Frauenhäuser zu Gute kamen.
Die Autonomen Frauenhäuser sind mehr als ein Dach über dem Kopf.
Sie sind ein sicherer Zufluchtsort, an dem von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder für eine gewisse Zeit leben können. Die Mitarbeiterinnen unterstützen und begleiten die Bewohnerinnen und ihre Kinder auf ihrem Weg in ein neues Leben.
Dafür braucht es eine gesicherte und bedarfsgerechte Finanzierung der Arbeit. Nach wie vor muss viel Zeit für Geldbeschaffung und Spendenakquise aufgebracht werden. Dies geht zu Lasten der Arbeit mit den betroffenen Frauen und Kindern.
Die Kölner Frauenhäuser sind immer voll belegt. Pro Tag müssen im Durchschnitt bis zu 4 Frauen wegen Platzmangel abgewiesen bzw. weitervermittelt werden. Der Bedarf an mehr Frauenhausplätzen ist unumstritten und es gibt bereits Gespräche über die Öffnung eines dritten Frauenhauses in Köln.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Läuferinnen, Veranstaltern/innen und Unterstützern/innen des diesjährigen Women`s Run!
„Wir machen Frauen stark“ ist das Motto, mit dem Läuferinnen des women´s run 2010 in Köln von Gewalt betroffene Frauen unterstützen. Sie haben für die autonomen Frauenhäuser in Köln zusätzlich zu ihrem Startgeld einen Euro oder mehr gespendet.

Gemeinsam und mit der Unterstützung der Zentralen Informationsstelle in Kassel wurde schon vielen Frauen in Deutschland geholfen

Dafür möchten wir uns bei den Läuferinnen und den VeranstalterInnen sehr herzlich bedanken.
Und wir wünschen uns, dass von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Dafür braucht es eine vom Einzelfall unabhängige, gesicherte und bedarfsgerechte Finanzierung der Arbeit der Frauenhäuser.
10.000 Frauen und Kinder flüchten in Nordrhein-Westfalen jährlich in ein Frauenhaus. Sie flüchten vor der Misshandlung durch ihren Ehemann, Lebenspartner oder Vater.
Aus der Statistik der Polizei Köln von 2009 geht hervor, dass 3.343 (2008: 3.252) Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt gestellt wurden. Über 90 % der Opfer häuslicher Gewalt waren weiblich und über 80 % der Täter bei häuslicher Gewalt waren männlich.
„Schwere Wege leicht machen“ – so lautet das Motto der Kampagne, die alle nordrhein-westfälischen Frauenhäuser gemeinsam im November 2009 begonnen haben und die noch bis zum September 2010 weitergeführt wird. Ziel der Kampagne ist es, von Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern schnellen und unbürokratischen Zugang zu Schutz und kompetenter Hilfe zu gewährleisten – unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Nationalität, ihrer beruflicher Situation oder ihrer Mobilität.
Die Forderungen der Kampagne sind:
– sicherzustellen, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder unbürokratisch und kostenlos Schutz und qualifizierte Hilfe in einem Frauenhaus erhalten können – unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Wohnort oder ihrem Aufenthaltsstatus
– einen Rechtsanspruch auf staatlichen Schutz und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder zu schaffen
– zu gewährleisten, dass Frauenhäuser in NRW einzelfallunabhängig und bedarfsgerecht aus einer Hand finanziert werden
„Schwere Wege leicht machen“ – für die von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder ist es (lebens)notwendig, Hilfe und sofortigen Schutz in einem Frauenhaus in Anspruch nehmen zu können.
Unterkunft und qualifizierte Unterstützung müssen kostenlos und bedarfsgerecht zur Verfügung stehen.
Aufgrund fehlender verbindlicher Regelungen zur Finanzierung der Frauenhäuser ist dies z.Zt. nicht gewährleitstet.
Die ohnehin unzureichenden personellen Kapazitäten müssen überdies für die Geldbeschaffung und Spendenakquise eingesetzt werden und die Arbeitszeit fehlt in der Arbeit mit den betroffenen Frauen und Kindern.
Die Kölner Frauenhäuser sind immer voll belegt. Pro Tag müssen im Durchschnitt bis zu 4 Frauen wegen Platzmangel weitervermittelt werden.
Die vorgenommenen Kürzungen öffentlicher Finanzmittel geht zu Lasten der von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder.
Wir danken Ihnen, dass Sie mit ihrem Interesse und der Teilnahme am women´s run 2010, bereit sind , sich für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind und für die Autonomen Frauenhäuser Köln einzusetzen. Unterstützen Sie unsere landesweite Kampagne „Schwere Wege leicht machen“.
Wir demonstrieren
Am 24.3. werden wir lautstark vor dem Landtag unsere Forderungen deutlich machen.

“Schwere Wege leicht machen” . (www.schwere-wege-leicht-machen.de) Die Frauenhäuser fordern eine einzelfallunabhängige, gesicherte und bedarfsgerechte Finanzierung, um jeder Frau Zugang zum Frauenhaus zu ermöglichen. Wir laden alle herzlich ein, zur Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf am 24.03. in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr zu kommen
Der Schutz von Frauen und Kindern von häuslicher Gewalt ist eine Pflichtaufgabe des Staates . Die Finanzierung von Frauenhäusern darf keine „ freiwillige Leistung „ bleiben!
Im Anlass den 8. März, der Weltfrauentag, haben wir am Montag den 08.03 die Kampagne „ Schwere Weg leicht machen“ vorgestellt:
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Köln, 25. November 2009
Liebe KollegInnen, UnterstützerInnen und Interessierte,
„Schwere Wege leicht machen“ – so lautet das Motto der Kampagne, die die Autonomen Frauenhäuser in NRW in Kooperation mit den Frauenhäusern der Wohlfahrtverbände am
25. November 2009 beginnen und die zunächst bis Mai 2010 andauert. weiterlesen …
Reclaim the Night!
Geceleri geri istiyoruz!
Nous réclamons les nuits
pour nous! Wir fordern
die Nacht zurück!
Frauen & Mädchen aus Köln & Umgebung sind dazu aufgerufen, sich phantasievoll und bunt, einzeln oder in Gruppen an diesem Marsch zu beteiligen.
Feminismus heute & morgen
– und zwar mit euch!
08. März 2009
„Feminismus heute & morgen – und zwar mit euch!“ Unter diesem Titel hatte das Bündnis „Lila in Köln“ am Internationalen Frauentag (8. März 2009) ins Bürgerzentrum MüTZe in Köln-Mülheim eingeladen. weiterlesen …