Wohnraum finden – gewaltfrei leben – sich vernetzen

Ein Projekt der Autonomen Frauenhäuser Köln und Bonn

Hintergrund

Seit Jahren steigt im Großraum Köln-Bonn der Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum, doch das Angebot wird immer geringer. Mietsteigerungen von 30 oder 40 Prozent in den vergangenen 10 Jahren sind die Regel. Vor allem große Wohnungen mit vier oder mehr Zimmern, wie sie für Familien angemessen wären, sind Mangelware. Aber auch kleinere Wohnungen sind immer schwieriger zu finden.

Frauen, die beispielsweise nach häuslicher Gewalt Zuflucht in einem Frauenhaus finden, sind von der Wohnungsproblematik im Rheinland besonders betroffen. Wenn sie nach einer Zeit der Stabilisierung und psychosoziale Begleitung aus dem Frauenhaus ausziehen könnten, finden sie oft nur schwer eine Wohnung. Dies gilt insbesondere für Frauen, die von SGB II-Leistungen leben, einen so genannten Migrationshintergrund haben sowie für Frauen mit mehr als einem Kind.

Frauen, die den Schutz der Frauenhäuser nicht mehr brauchen, bleiben dadurch länger auf das Frauenhaus als Wohnort angewiesen. Gleichzeitig müssen Frauen, die akut von Gewalt betroffen sind, noch häufiger abgewiesen werden, als es bei der ohnehin schon hohen Auslastung der Köln-Bonner Frauenhäuser in den vergangenen Jahren der Fall war.FH_WHGSuche_Flyer_2018_Vorderseite

Das Projekt

Das Projekt „Wohnraum finden – gewaltfrei leben – sich vernetzen“ soll Bewohnerinnen der Kölner und Bonner Frauenhäuser helfen, für sich und ihre Kinder leichter Wohnraum zu finden.

  • Bündelung des Themas Wohnungssuche bei einer Mitarbeiterin
  • Aufbau guter Beziehungen zu Vermieter*innen und Wohnungsbaugesellschaften
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Wohnungsnot bei Frauenhaus-Bewohnerinnen
  • Unterstützung und Stärkung der Frauenhaus-Bewohnerinnen bei ihrer eigenen Wohnungssuche
  • Kooperation mit anderen Trägern (Sozialdienst Katholischer Frauen Köln, Diakonie Michaelshoven)

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Ansprechpartnerinnen

 

FÜR KÖLN UND UMGEBUNG:
Sarah Rohlfing

opened-email-envelope_318-44146

s.rohlfing@frauenhelfenfrauen-koeln.de



handy-sms-nachricht_318-91140176-34951555 (Mo, Di, Do)

 




FÜR BONN UND UMGEBUNG:
Marion Küppers

opened-email-envelope_318-44146

wohnraumfinden@web.de

 

 

 

 

 

PRESSEBERICHT

WDR-Bericht vom 8. März 2018

 

 

gefördert durch: 
nrw